Kokos-Zitronen-Kuchen

 

Liebe Leser,

zur Zeit schwebe ich total auf der Kokoswolke! Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass ich als Kind schon bei dem Wort Kokos eine Gänsehaut bekam. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. Sandra und ich spielten, es wurde ein Raffaello herausgezogen und ich wurde "gezwungen" es zu essen. Es war eher eine Mutprobe, denn ich konnte den Geschmack einfach nicht ab. So würgte ich die Kokospraline ohne groß zu kauen hinunter. Oh ja, so ein Raffaello kann ganz schön groß sein! Danach war ich mächtig stolz auf mich! Ich hatte meine "Angst" überwunden, doch ein Kokosliebhaber wurde ich da noch nicht.


Erst in meiner Teeniezeit, als mir mein Bruder eine Packung Raffaello zum Geburtstag schenkte, wurde ich ein Fan. Naja okay, mein Bruder hatte auch keine Ahnung, was ich so mag, doch weil ich überhaupt etwas bekommen hatte, wollte ich es natürlich auch verspeisen. Und sie waren köstlich! Von da an war ich ein großer Kokosfan, hatte Kokospralinen immer und überall dabei und ärgerte mich über die vielen "verschenkten" Jahre davor.

Kennt ihr das auch? Habt ihr auch Erinnerungen an früher, genauer gesagt an ein Lebensmittel, das ihr überhaupt nicht mochtet und jetzt total vernarrt darin seid?



Im Backregal habe ich letztens Kokoschips entdeckt. Die sind wunderschön und schmecken total lecker! Für unser heutiges Rezept habe ich sie in der Pfanne etwas geröstet und den super saftigen Kokos-Zitronen-Kuchen damit verziert. Das größte Kompliment bekam ich aber von meinem Freund für den Geschmack: "Den darfst du gerne öfter machen!" Ach, das ging runter wie Butter ;-)




Zutaten für eine Kastenform (25 cm)
175 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
3 Eier (L)
250 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
50 g Kokosflocken
250 ml Kokosmilch

etwas Fett für die Form

für den Guss:
75 g Puderzucker
Saft von 1/2 Zitrone

30 g Kokoschips

Zubereitung
  1. Backofen auf Ober-/Unterhitze 175°C vorheizen. Kastenform fetten.
  2. Butter mit Zucker, Salz und Vanille schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kokosflocken mischen und abwechselnd mit Kokosmilch zum Teig geben.
  3. Den Teig in die Kastenform geben und glatt streichen. Ca. 60 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe machen. Anschl. in der Form ca. 10 Minuten abkühlen lassen, dann stürzen und vollständig abkühlen.
  4. Für die Deko die Kokoschips in einer ungefetteten Pfanne unter ständigem Rühren goldbraun rösten, dann auf einem Teller abkühlen lassen.
  5. Puderzucker und Zitronensaft zu einem zähen Guss verrühren, auf dem Kuchen verteilen und mit den gerösteten Kokoschips verzieren.

- Eure Katrin -

Kommentare

  1. Mmmmh, der Kuchen sieht so richtig schön saftig aus! Und mit Kokos kriegt man mich sowieso immer! Lg, Miriam

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    1. Hallo Miriam,

      der war auch suuuper saftig! :-) Das Rezept landete in meinem "Dich backe ich wieder" - Ordner.

      Liebe Grüße
      Katrin

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    2. Ich hab den Kuchen auch ausprobiert mit diesen Angaben und für mich schmeckte er einfach nur nach Butter und Zucker.

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    3. Hallo Anonym,
      dass ist schade, wenn dir der Kuchen nicht geschmeckt hat. Geschmäcker sind dann manchmal doch sehr unterschiedlich. In vielen Kastenkuchenrezepten kommen in der Regel sehr viel mehr Butter und Zucker hinein, daher kann ich deine Kritik nicht nachvollziehen. Daher werde ich das Rezept von unserer lieben Katrin selbst auch ausprobieren.
      Liebe Grüße
      Sandra

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    4. Lieber Anonym,
      nun habe ich heute den Kuchen nachgebacken, wie ich es versprochen hatte. Leider kann ich deine Kritik nicht nachvollziehen, da es sich um einen saftigen und fluffigen Kastenkuchen handelt, der fein nach Kokos und Zitrone schmeckt. Am liebsten hätte ich mir heute den ganzen Kuchen einverleibt. Ich habe mich dann zurück gehalten und nur 3 große Stücke gefuttert.
      Aber Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so, sonst würde es überall auf der Welt nur das Gleiche geben.
      Lg Sandra

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