One Pot Pasta mit Speck, getrockneten Tomaten und Spinat




Liebe Leser,

heute haben Katrin und ich beschlossen mal wieder einen gemeinsamen Beitrag zu machen. Bei unserem letzten Treffen hat sich bei uns die Diskussion aufgetan, ob es sich lohnt seinen Wocheneinkauf ab und an oder sogar in regelmäßigen Abständen im Internet zu tätigen. In einigen Ländern ist das ja schon gang und gäbe. In Deutschland hingegen ist diese Art des Einkaufens erst noch im Kommen. Aber es sprießen die Online-Supermärkte wie Pilze aus dem Boden, wenn man im Internet danach sucht.

Wenn man sein Kaufverhalten in den letzten Jahren so anguckt, dann müssen viele von uns wohl bestätigen, dass sehr viele Käufe über das Internet getätigt werden. Sei es, um außergewöhnliche Produkte zu kaufen, welche es im Vorort nicht gibt. Oder man hat keine Zeit oder Lust in die Stadt zu fahren und schnell etwas zu shoppen, was man in den nächsten 2-3 Tagen benötigt. Daher nun die Frage, warum bestellt man seine Lebensmittel nicht über das Internet? Sicherlich gibt es Vor- und Nachteile. Aber ich möchte euch jetzt erzählen, warum ich das erste Mal bei einem Online-Supermarkt eingekauft habe.

Nachdem ich vor kurzem zur Zweifachmama von einem Neugeborenen und einem Kleinkind (2 Jahre) geworden bin, ist mein gewohnter Alltag ziemlich auf den Kopf gestellt worden. Nun muss ich nicht mehr nur an meinen großen Sohn denken, sondern auch unseren Kleinen einplanen. Wer mehrere Kinder hat, der weiß welche Logistik dahinter steckt ;) Da eine Vierköpfige Familie großen Hunger hat, muss auch auch weiterhin eingekauft werden. 

Damit mein Mann nach seiner Arbeit sich nicht auch noch im Supermarkt abhetzen muss, habe ich vor kurzem den Einkauf zusammen mit meinen Kindern übernommen. Es sollte ein Test werden, um zu sehen ob es klappt. Ich muss jedoch gestehen, dieser Test hat nur teilweise geklappt. Die ersten 5 Minuten waren noch super, dann hat mein kleiner Sohnemann in seinem Maxi Cosi zu brüllen angefangen und kurz darauf hatte mein Zweijähriger keine Lust mehr im Einkaufswagen zu sitzen und hat ebenfalls zu quängeln begonnen. Ich muss sagen, ich war wirklich froh, dass in diesem Moment bei einer anderen Mutti auch das Kind gebrüllt hat. Da war ich dann wenigstens nicht alleine und man hat von einem Ende zum anderen Ende von diesem Supermarkt Baby- und Kindergebrüll gehört. Aber das entspannte Shoppen war vorbei, auch wenn man versucht gelassen zu bleiben. Zudem bekommt man von fast jedem zweiten Kunde im Supermarkt hilfreiche Tipps wie "Hat der Kleine keinen Schnuller?". 

Beim weiteren Einkauf hat sich dann die Schwierigkeit aufgetan, dass mir der Platz im Einkaufwagen ausging, da der Maxi Cosi auf der Babyschalenablage war und im Einkaufwagen mein Großer gesessen ist. Eine untere Ablage hatte dieser Einkaufswagen zu meinem Bedauern nicht. Das dritte Problem hat sich dann bei der Kasse aufgetan. Damit ich meine (wenigen!!!) Einkäufe auf das Kassenband legen konnte, habe ich meinen Großen aus dem Wagen heben müssen. Damit die Einkäufe (unter anderem eine große Windelpackung aus Karton) wieder zurück in den Einkaufswagen konnte, blieb mein großer Sohn außerhalb des Einkaufswagen. Ansonsten hätte ich ihn mit meinen Einkäufen "erschlagen". 

Mein Großer hat natürlich als kleiner Entdecker die Chance ergriffen um auf Entdeckertour zu gehen. Als ich ihn fand (nachdem ich in Sekundenschnelle bezahlt und das Rückgeld vor lauter Stress nicht mehr geprüft habe) war er gerade dabei eine Kaugummipackung aufzureissen. Ich wollte zwar den Kaugummi bezahlen, aber die liebe Kassiererin hat nur abgewunken und gemeint, dass es schon so passt. 

   
Wie ihr so lest, ist es bei unserem ersten Einkauf zu Dritt ziemlich turbulent zugegangen. Mit der Zeit wird es sicherlich einfacher und man bekommt eine gewisse Routine, aber bis dahin werde ich jetzt sicherlich das ein oder andere Mal online einkaufen. Hierzu habe ich den Online-Supermarkt "AllyouneedFresh" ausgemacht. Entspanntes shoppen erwartete mich, ebenso eine riesige Produktauswahl zu normalen Preisen und tolle Wochenangebote, die man sich in Ruhe angucken kann. Und das Beste ist, man bekommt alles auf Wunschtermin direkt an die Haustüre geliefert. Bei den ersten 3 Bestellungen ab 60 Euro (was man bei einem Wocheneinkauf locker zusammen hat) wird sogar versandkostenfrei geliefert, danach bereits ab einem Bestellwert von 85 Euro.

Neben frischem Obst und Gemüse, auch in Bio-Qualität, sowie Kühlwaren gab es alles, was ein normaler Supermarkt auch zu bieten hat. Zu unserer Freude gab es auch Produkte für Babies und Kinder. Und damit auch unser 4-Beiner nicht zu kurz kam, landeten ebenfalls ein paar Tierprodukte im Warenkorb.

Passend zum Thema "stressiger Familienalltag", haben Katrin und ich uns ein schnelles und einfaches Rezept überlegt. Gemeinsam haben wir eine One Pot Pasta mit frischen Zutaten gekocht. Hinzu kam Speck, geschmacksintensive getrocknete Tomaten und frischer Spinat. Gesundes Essen muss nicht aufwendig sein und der Vorteil an der One Pot Pasta ist, wie der Name schon sagt, alles kommt in einen Topf und köchelt glücklich vor sich hin. Die Zutaten für das Gericht haben wir alle über den Online-Supermarkt "AllyouneedFresh" gefunden und wurden uns super frisch geliefert!


Nun wollen wir aber von euch wissen, was haltet ihr von Lebensmittel online kaufen?



Zutaten für 4 Portionen:
1 EL Öl (von den getrockneten Tomaten)
100 g dünner Frühstücksspeck
150 g getrocknete Tomaten in Öl (abgetropft)
100 ml Weißwein
700 ml Wasser
3 TL Gemüsebrühepulver
150 ml Kochsahne
400 g Spirelli-Nudeln (Kochzeit 7-9 Minuten)
200 g frischer Blattspinat
200 g Cherrytomaten
75 g geriebener Parmesan oder Grana Padano
Salz, Pfeffer, Chiliflocken 

Zubereitung:
  1. Speck in dünne Streifen schneiden. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen, dabei 1 EL Öl zum Anbraten auffangen. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden. Spinat waschen, putzen und evtl. klein schneiden. Cherrytomaten je nach Größe evtl. halbieren.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen. Speckstreifen darin knusprig anbraten. Die getrockneten Tomaten dazugeben und mit Weißwein ablöschen. 1 Minuten offen kochen lassen. Wasser mit Gemüsebrühepulver und Kochsahne hinzugeben. Nudeln unterrühren. Bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren ca. 8 Minuten offen kochen. 
  3. Spinat hinzugeben und unterrühren, bis er zusammengefallen ist. Sobald die Nudeln al dente sind, die Cherrytomaten, den geriebenen Parmesan oder Grana Padano hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken und servieren.



- Katrin & Sandra -

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